Finstere Gestalten, die sich vorzugsweise in Satin kleiden.
Monday, 31. October 2005
Sunday, 30. October 2005
Prinzipien der Biomimikrie
Bruce Sterling hat in seinem Blog auf Basis eines Artikels auf worldchanging.com eine Liste aufgestellt, die schön die essentiellen Unterschiede zwischen menschlicher Technologie und der “Technologie” der Natur darstellt.
Hier meine schnelle und schmutzige Übersetzung*:
Abfall = Nahrung
Baue alles selbst, vom Kleinsten an
Entwickle Lösungen durch Evolution, nicht durch Planung
Passe dich ohne wenn & aber an das hier & jetzt an
Kooperiere UND konkurriere, nicht nur eines von beidem
Variiere, um jede Nische auszufüllen
Sammel Energie & Material effektiv
Optimiere das System anstatt seine Komponenten zu maximieren
Das Ganze ist größer als die Summe seiner Teile - designe Schwärme
Benutze das Minimum an Energie & Material
“Beschmutze nicht dein Nest”
Organisiere fraktal
Chemische Reaktionen sollten in Wasser bei normaler Temperatur & Druck statt finden
Vogels mechanoingenieurwissenschaftliche Prinzipien:
- Die Fabriken der Natur stellen Dinge her, die weit größer, nicht kleiner, als sie selbst sind.
- Wir benutzen Metall, die Natur niemals.
- Die Natur macht schrittweise Übergänge in der Struktur (Kurven, Dichtegradienten etc.) statt scharfe Ecken.
- Wir stellen Dinge aus vielen homogenen Komponenten her; die Natur nutze wenige Komponenten, die in ihrer Struktur varieren.
- Wir konstruieren Formfestigkeit, die Natur konstruiert Stärke und Belastbarkeit.
- Unsere Mechanismen bestehen aus festen Teilen auf gleitenden Kontakten, die Natur biegt, dreht und dehnt.
- Die Natur nutzt oft Diffusion, Oberflächenspannung und laminare Strömung; wir benutzen oft Schwerkraft, Wärmeleitung und Turbulenzen.
- Unsere Motoren sind meist rotierend oder sich ausdehnend, die der Natur sind gleitend oder sich zusammenziehend.
- Die Motoren der Natur sind isothermisch.
- Die Natur speichert mechanische Kraft als elastische Energie, manchmal auch als potentielle Gravitationsenergie.
* Manchmal frage ich mich, warum Deutsch eigentlich so eine schrecklich ungeschickte Sprache ist?
Wednesday, 26. October 2005
CYS heute besonders süß
Mein Lieblingswebcomic Count Your Sheep des mexikanischen Zeichners Adis kommt heute mit einem besonders süßen Strip.
Candra 01 - Reinkarnation
Die erste von mehreren zusammenhängenden Kurzgeschichten. Für bequemes Offlinelesen gibt es hier das ganze auch als PDF.
Reinkarnation
Schwerfällig hievte Candra sich von der Krankenliege, die irgendwo in den Slums von Bombay stand. Ihre Beine waren zittrig und sie hatte mühe auf den weichen Knien stehen zu bleiben. Dr. Chabria lächelte sie ermutigend an, als sie vorsichtig einen Schritt mit ihren langen, bronzefarbenen Beinen tat. Irrationale Freude stieg in ihr auf als sie das Gefühl genoss, auf eigenen Beinen zu stehen. (more…)
Tuesday, 25. October 2005
Quiz: Which literature classic are you?
Umberto Eco: The Name of the Rose.
You are a mystery novel dealing with theology, especially with catholic vs liberal issues. You search wisdom and knowledge endlessly, feeling that learning is essential in life.
Monday, 17. October 2005
Datenbank-Probleme
Ich habe heute etwas Probleme mit dem Datenbank-Server. Ich hoffe, dass die Probleme bald beseitigt sind.
Thursday, 13. October 2005
L5R die Dritte und vielleicht Letzte
Unglaublich, gestern hat es meine Runde geschafft, dass ich nach Jahren mal wieder richtig frustiert war nach dem Leiten. Damit kann sich ein Teil meiner Spieler auf die Schulter klopfen, denn ich bin wirklich extrem resistent, was Frust im Rollenspiel angeht, da ich eigentlich bisher noch aus fast jeder Sitzung etwas sinnvolles machen konnte.
Doch irgendwie hat das Spiel keine Qualität mehr. Es war für mich kein Problem, als sich unsere Runde nach einigen Abgänge vom Stimmungs- zum Fun-Rollenspiel wandten. Da nun aber die Harmonie unserer Runde endgültig den Bach runter ist, was wohl vor allem an unterschiedlichen Spielstilen liegt, stehe ich vor der Wahl entweder Leute aus der Runde rauszuwerfen, in der Hoffnung, dass sich ein neues Gleichgewicht findet, oder der Maxime “Lieber kein Rollenspiel, als schlechtes Rollenspiel” zu folgen und die Runde aufzulösen.
Wednesday, 12. October 2005
Neue L5R-Kampagne II
Nachdem wir das letztemal Charaktere gebaut und viel zu viel Sushi gegessen haben, werden wir heute dann mit der neuen Kampagnen anfangen. Durch das alternative Setting glänzt diese Kampagne auch mit ungewöhnlichen Charakteren jenseits des L5R-Standards. So werden wir in diesem Drama neben einer Taliskrämerin auch eine Geschichtenerzählerin und einen Perlentaucher erleben dürfen.
Ich denke, dass es zu solchen Charakteren kommen konnte, liegt vorallem auch an dem alternativen System RdF-to-L5R, das wir verwenden.
Japan-Bilder
Bei der Suche nach einem hübschen Bild von japanischen Bergahorn in seiner typisch feuerroten Herbstfärbung habe ich neben dem Bild zur Linken auch noch diese nette Seite gefunden, die einige sehr gute Bilder von Japan bereithält. Vielleicht gefällt das eine oder andere Bild, ja, auch einem von euch?
Bei feuerroten Bergahorn muss ich übrigends auch an andere Gegenden Asiens denken, zB in der Inneren Mongolei. Gut es ist kein Bergahorn in diesem Fall, sondern Eichen (wenn ich die Blätter richtig identifiziert habe), trotzdem ist es eine meiner Lieblingsszenen aus dem Film Hero.
Tuesday, 11. October 2005
Neues Gewand
Die Wortschmiede zeigt sich seit heute in seinem neuen Gewand. Das nette Theme wurde von BigheaD (大頭綠豆) angefertigt und zeigt sich im klassischen Rot-Gelb, das wohl jeder sofort mit China verbindet. (Okay, oder mit der UdSSR ;-))
Zur Bedeutung von Rot und Gelb ein kurzer Ausflug in die Welt der chin. Mythologie:
Rot steht nach der chinesischen Elementarlehre für das Element Feuer und wird allgemein mit Festen und Feiertagen assoziert, weswegen auch heute noch in China zu jedem Fest rote Lampions aufgehangen werden. Die Farbe Rot gilt daher auch als glückbringend.
Das Gelb bzw. Gold ist die kaiserliche Farbe, denn gelb steht für das Element Erde, das in der Mitte der fünf chinesischen Elemente steht genau so, wie der Kaiser einst den Mittelpunkt (hierzulande würde man Fundament sagen) des Reiches bildet.
Die Paläste der kaiserlichen Familie waren daher immer mit gelben Ziegeln, die die Bedeutung des Gebäudes anzeigten, und mit zinnoberroten Mauern versehen, die dem Kaiser und seiner Familie mit Glück segnen sollten.






















