Sven's Wortschmiede

Tuesday, 30. May 2006

The “How Evil Are You?” Quiz

Filed under: Quiz — Sven @ 12:59

I am neutral

Selber probieren?

Monday, 29. May 2006

Japanische Werbung

Filed under: Japan — Sven @ 12:49

Heute mal Sachen zum Lachen.

Sunday, 28. May 2006

What are your Wings made from?

Filed under: Quiz — Sven @ 21:07

Wiedermal Quizzeit. Wie fast immer, gefunden bei Jahleesu.

Iron wingsIron - your wings are made of IRON. You’re a strong person and very determined. Your will and spirit are strong and hard to break, but it can be done at the right temperatures. Youre not too easily angered or bothered by the problems of the world but you also tend to be the support beam of those who are angered and bothered. They look up to you for comfort and protection. And you pride yourself on this role. You prefer to guard yourself and others from the pain of the world and inspect the good things thoroughly for anything that could cause pain. You are most compatible with…EARTH.

Selber probieren?

Koi seyo otome

Filed under: Film, Japan — Sven @ 19:13

DVD CoverAuch mich hat es erwischt. J-Dorama. Japanische Seifenopern. Allerdings nicht die übliche Liebesschnulze à la Gute Zeiten, Schlechte Zeiten, sondern eine lockerflockige Komödie rund um Amano Sachiko, die Tochter eines Reisverkäufers, die in einer Entwicklungsabteilung eines Lebensmittelkonzerns arbeitet.

Koi seyo otome (Let’s fall in love) strotzt nur so von schrägen, witzigen Charakteren, die die absurde Jagd der Sat-chan nach der Liebe auf äußerst amüsante Art und Weise dem Publikum nahe bringen. Probiert’s doch einfach mal aus. ;)

Offizielle Homepage
Koi Seyo Otome bei jdorama.com

P.S.: Koi seyo otome lief auch in den USA, es soll also auch Versionen mit Untertitel geben. Irgendwo. *hüstel*

Sunday, 21. May 2006

Dare mo shiranai - Nobody Knows

Filed under: Film, Japan — Sven @ 19:43

Nobody Knows
Das japanische Kino ist vor allem für schräge Actionfilme und Horrorstreifen bekannt, doch bisweilen bringt auch es ein Glanzlicht hervor, dass sich jenseits der ausgetretenen Pfade bewegt. Nobody Knows (誰も知らない) ist ein eben solcher Film.

In leisen Tönen und ganz ohne Effektheischerei erzählt Hirokazu Kore-Eda das Drama um vier Kinder, die von ihrer Mutter allein zurückgelassen werden. Ohne das Wissen ihrer Umwelt schaffen es die Kinder ein Jahr lang zu überleben, doch strebt die Geschichte schließlich einem traurigen Ende entgegen.

Dare mo shiranai ist eine Geschichte über die Gleichgültigkeit der modernen Gesellschaft, die von Kore-Eda distanziert, geradezu dokumentarisch erzählt wird. Dennoch schafft er es die emotionale Bindung zur Geschichte nicht zu verlieren. Man wird von diesem Film wirklich auf eine ganz besondere Art und Weise angesprochen. Außerdem verzichtet Kore-eda auf den erhobenen Finger, auch wenn es ihm sehr schwer fiel, wie er in einem Interview bestätigte.

Der Film geht über 2 Stunden, manche würden ihn sicherlich lang atmig nennen, doch fand ich die langsamen Schnitte, die unzähligen Details, die frühen Andeutungen späterer Ereignisse perfekt, um die Stimmung und die Aussage der Geschichte einzufangen.

Jedem, der sich für nachdenklich stimmende, sozialkritische Filme interessiert, dem kann ich diesen Film nur nahe legen.

Links zum Film: RapidEye Movies, IMDB, Wikipedia
Links zu Hirokazu Kore-eda: Wikipedia

Friday, 19. May 2006

X-Men Quiz

Filed under: Quiz — Sven @ 9:09

You scored as Wolverine. Wolverine is a loner, and a skilled fighter. He’s got the hots for Jean Grey but a better fit for him would be Storm. He doesn’t like to follow orders which pisses Cyclops off. He has terrible memories from the experimentation done on him at Weapon X. Even though he doesn’t show it, he loves the X-Men. Powers: Fast healing and adamantium skeleton and claws.

Most Comprehensive X-Men Personality Quiz 2.0

Gefunden bei: Wolkentage

Thursday, 18. May 2006

Queen & HDTV

Filed under: Allgemeines — Sven @ 8:21

Freddie Mercury, 1984, Quelle: WikipediaIch liebe diese Band. Wirklich. Ich liebe sie. (Homage an welchen Film? ;) )

Und irgendwie finde ich es immer noch schade, dass Freddie Mercury tot war, bevor ich die Chance hatte Queen live zu sehen. Da wünscht man sich doch fast 10 Jahre früher geboren zu sein.

So bleibt uns Jüngeren nur die Musik und Videomaterial. Aber ist das ein adäquater Ersatz für eine solche Erfahrung? Ich glaube nicht. Live dabei zu sein. Die Jungs RL auf der Bühne schwitzen zu sehen. Die nie ganz so perfekte Aussicht in einer begeisterten Konzertmenge. Sowas lässt sich nicht reproduzieren, egal wie perfekt die Aufnahme ist.

Anders als die Werbung behauptet, ist HD halt doch nicht so wie selbst dabei zu sein.

Monday, 15. May 2006

Rollenspiel in Japan

Filed under: Allgemeines — Sven @ 15:48

Seit einigen Tagen beschäftige ich mich intensiv mit dem Thema Rollenspiel in Japan. Dabei bin ich eben in der Wiki von TRPG.net auf eine ziemlich niedliche Zeichnung einer typischen jp. Rollenspielrunde gestossen.

Jp. Rollenspielrunde am Kotatsu
Quelle: TRPG.net

Der Tisch unter dem sie sitzen ist ein Kotatsu. Das einzige, was Japaner so als Heizung besitzen.

15 Jahre Rollenspiel - Ein Resüme

Filed under: Allgemeines — Sven @ 11:33

Zuerst veröffentlicht im Grofafo, hier noch einmal für meine anderen Leser.


Tja, so ungefähr heute vor 15 Jahren bin ich das Spielwarengeschäft in dem kleinen bergischen Städtchen marschiert, um mir endlich das Spiel zu kaufen, um das ich schon monatelang herumgewandert bin, von dem ich nicht den leisesten Schimmer hatte, wie man das funktionieren soll, aber die Aussicht auf Abenteuer und Heldentum waren einfach zu verlockend.

Ja, 15 Jahre ist es her, als ich mir die Das Schwarze Auge Basisbox der 2. Edition gekauft habe. 15 lange Jahre, in dem viel passiert ist. Der Spielwarenladen hat schon vor Jahren dicht gemacht. DSA der 2. Edition ist kaum noch einem heutzutage ein Begriff. Und überhaupt spiele ich eh schon seit Jahren kein DSA mehr, auch wenn ich immer noch den Großteil meines Materials habe.

Aber auch ich habe mich verändert. Anfangs habe ich mir noch schwerwiegende Gedanken darüber gemacht, welche der 12 oder so Heldentypen ich nun spielen möchte.

Jahre später fand ich solche einengende Klassen einfach nur doof, es verlangte mir nach mehr. Ich wollte Freiheit und fand sie bei Shadowrun.

Doch das ganze hatte natürlich Probleme. Obwohl Shadowrun nicht so einengend wie DSA war, hatte es doch eine Vielzahl von widersinnigen Regeln. Ich fing an Shadowrun herumzubasteln. Ich wollte ein balancierteres und sicherlich auch ein realistischeres Rollenspiel, doch irgendwann merkte ich, dass es nicht die Offenbarung für mich war.

Regeltechnische Freiheit und Realismus reichten mir nicht mehr. Ich wollte mehr. Ich wollte besseres, schöneres Rollenspiel, auch wenn ich noch keinen Schimmer hatte wie ich das anstellen sollte. Das war die Zeit als ich an die Uni ging und meine erste Begegnung mit dem Internet machte. Bald las ich teils mehrmals täglich drsrm und die diversen Rollenspielfanseiten. Ich bildete mich, ich lernte viel über Rollenspiel hinzu, aber auch über Dinge, mit denen ich nie vorher in Berührung kam, wie z.B. Film, Drehbuch, Theater.

Irgendwann waren meine Universitätstage aber vorbei und es ging zurück in die Provinz. Mein erster Schock: Meine alte Spielrunde und ich verstanden uns nicht mehr sonderlich. Stritt man sich früher noch beherzt über Regeln, versuchte ich ihnen nun neue Konzepte nahe zu legen, die jedoch auf taube Ohren stießen. Immer seltener spielten wir zusammen, doch durch einen glücklichen Wink fand ich neue Spieler. Neue Freundschaften entstanden, neue Dinge wurden ausprobiert. Spaß zählte mehr Regeltreue.

Doch leider wurde man langsam alt. Man konnte immer seltener spielen, da man zu sehr mit weltlichen Verpflichtungen beschäftigt war. Fast 2 Jahre habe ich so gut wie gar nicht gespielt. Das GroFaFo war zu dieser Zeit meine einzige Verbindung zu anderen Rollenspielern. Und wer weiß, ohne es und Tims geniales THS-Forenspiel wäre, an diesem Punkt meine Rollenspielkarriere vielleicht geendet. (An diesem Punkt ein dickes Danke an Axx, Woozle und Jestocost.)

Doch es ging weiter. Ich beschäftigte mich nach Jahren wieder intensiv mit Regeldesign. Und ich merkte, dass meine Techniken besser geworden waren. Schließlich ging es nach Leipzig. Ich lernte viele neue Rollenspieler kennen. Engagierte mich eine Weile auf Vereinsbasis. Und fand endlich die Runde, mit der es (fast) perfekt passt. Ein Segen, dass man sich getroffen hat. Und mitunter ein kleines Wunder, wie die Geschichte von Bartmensch und mir, aber dazu vielleicht ein anderes mal.

Nun bin ich seit fast 2 Jahren in Leipzig und bald gehe ich wieder an die Uni zurück. Und weil es mein 15-jähriges ist, habe ich das Bedürfnis zurückzusehen. 15 Jahre. Eine lange Zeit, in der sich viel getan hat. Es gibt heute genug Rollenspieler, die noch nicht einmal wissen, dass Rollenspiele auch in Boxen veröffentlicht wurden. Dass es Zeiten gab, wo man bis zu 100km bis zum nächsten Rollenspielladen fahren wusste, der dann auch nur ein eher bescheidenes Angebot aufzuweisen hatte. Internet? Unbekannt. Wenn man etwas übers Rollenspiel erfahren wollte, halfen nur Cons.

Aber auch ich habe mich verändert. Viele alte Vorstellungen sind irgendwann auf den Müll gewandert. Besseres Rollenspiel(tm), Perfektes System(tm) - heute munzel ich über die Bemühungen, die man in seiner Jugend in so etwas investiert hat.

Heute weiß ich aber auch, dass klassenfrei, stufenfrei, regelleicht nicht immer der Weisheit letzter Schluss ist. Für viele Interessierte ist das Angebot an Möglichkeiten, die heutige Rollenspiele bieten, einfach viel zu viel. Wird man doch ziemlich allein gelassen in der weiten, wunderbaren, aber mitunter auch gnadenlosen Welt der Rollenspielfantastik.

Vielleicht, ja, vielleicht kann man von der Vergangenheit lernen. Vielleicht wird es mal wieder Zeit für ein klassisches, deutsches Fantasyrollenspiel? Damit 12-jährige wieder die Chance bekommen in Spielwarenläden Spiele entdecken zu können, die ihr ganzes Leben verändern können.

Saturday, 13. May 2006

Y wie Yakuza

Filed under: Allgemeines — Sven @ 9:22

Mainichi brachte in seiner Waiwai-Rubrick einen kurzen Bericht über einen Artikel, der in der Shukan Taishu erschien. Leider konnte ich den Originalartikel nicht ausfindig machen, da ich keine Homepage der Shukan Taishu ausfindig machen konnte. Dennoch bringt der Mainichi-Artikel einige interessante Punkte. Als Besipiel:

For entries under the letter “S,” we might find “Shutsujo demukae,” which refers to the custom of greeting a gang member outside the prison upon his release at the end of his sentence. Times, it seems, have changed. In the old days, Shukan Taishu notes, after a high-ranking member served his time, it was not unusual for a contingent of a thousand or more — even as high as 5,000 for a top-ranked gang leader — to congregate outside the prison gates and “greet” their colleague upon his release. The authorities, however, have served notice that such public displays are no longer welcome; the maximum allowable number of greeters has been reduced to three.

Actually, the custom will probably not be missed.

Hier geht’s zum Artikel.

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