Farbfotos. Eigentlich kennt man sie erst nachdem Kodak 1935 den Kodachrome-Farbfilm entwickelte, aber bereits früher gab es Farbbilder. Die franz. Brüder Lumiere entwickelten 1907 Autochrome, ein Verfahren bei dem die Farbinformationen in drei unterschiedlichen SW-Bildern gespeichert wurden. Die Technik war sehr teuer und erst die französische Armee setzt sie intensiv während des Ersten Weltkriegs ein. Somit sind viele der frühen Farbbilder vor allem Bilder von Soldaten und Ruinen.
Doch auch in Russland wurden Farbbilder geschossen. Der Fotograf Sergey Prokudin-Gorsky hatte bereits 1905 ein Verfahren ähnlich den Lumiere-Brüdern entwickelt und im Auftrag von Zar Nicholas II. ab 1909 Farbbilder vom Russischen Reich gemacht. Entstanden ist eine fantastische Sammlung von Farbfotos, die die Vielfalt des Zaren-Russlands zeigt.
Die Bilder wurden nach dem Zweiten Weltkrieg von der US-Regierung aufgekauft und sind dank der Library of Congress auch teilweise im Internet zu begutachten: The Empire That Was Russia: The Prokudin-Gorskii Photographic Record Recreated.
Gefunden durch: Damn Interesting
Auf JapanSugoi kann man jetzt 2 Youtube-Videos finden, die Tôkyô in den 30ern zeigen. Durchaus nicht uninteressant für Japaninteressierte.
Wir waren am Samstag auf der Buchmesse und durften uns da auch Kimonos anziehen. Hier einfach mal ein Foto und vielen Dank an Eva und Franzi.

Und ja ich weiß, das mit der Hose und unseren Socken sieht voll doof aus. ;)
Ampontan berichtet auf seinem Blog über den The Kontrast der Nationalblumen in Japan und Korea. Lesenswert.
Nach dem fragwürdigen Klimabericht der IPCC sendete der BBC eine Dokumentation, die sich mit den Hintergründen und dem Klimawandel beschäftigte. Zu Wort kamen eine Reihe von renommierten Wissenschaftlern, die die unbeliebte Position beziehen, dass der Klimawandel nicht menschlichen Ursprungs ist. Die Dokumentation ist auch auf Google Videos zu finden: The Great Global Warming Swindle - Google Video
Dr. Anja Osiander kündigt auf ihrer Seite ein Symposium zu Fotografie und Moderne in Japan an, dass irgendwann dieses Jahr hier in Leipzig statt finden soll. Leider scheint der genaue Termin noch nicht festzustehen.
Im Jahr 2007 wird in Leipzig ein eintägiges Symposium mit einer virtuellen Ausstellung zu Fotografie und Moderne in Japan stattfinden. An dem Symposium sollen unter anderem Prof. Ryûta Imafuku (Kulturkritiker aus Tôkyô), Keizô Kitajima (Fotograf aus Tôkyô) und Ferdinand Brüggemann (Fotohistoriker und Galerist aus Köln) teilnehmen. Veranstalter sind die Abteilung Japanologie am Ostasiatischen Institut der Universität Leipzig und die Hochschule für Grafik und Buchkunst in Leipzig. Das Symposium wird vom JaDe-Förderverein für deutsch-japanische Kulturbeziehungen unterstützt. Ein Programm wird voraussichtlich Mitte April erscheinen.
Keith Smith berichtet auf Under the Acacias über ein Entwicklungsprojekt in Burkina Faso, bei dem aufbauend auf traditionellen Techniken
Häuserbau ohne Holzverbrauch realisiert wurde. Das Modellhaus, selbst das Dach, ist komplett aus Lehm geschaffen. Dies erhöht nicht nur den Wohnkomfort durch bessere Wärmeisolierung sondern ist obendrein auch noch ein gutes Mittel gegen die fortschreitende Desertifikation der Sahel, da so wertvolle Bäume nicht als Baumaterial gefällt werden. Es bleibt zu hoffen, dass sich das Prinzip etablieren kann.
James berichtet auf Japan Probe über die anstehende Governeurswahl in Tokyo.
Der jetztige Governeur Ishihara ist für seine kontroversen nationalistischen Ansichten bekannt, und so hat sich sein Konkurrent Asano von DPJ vorgenommen, Ishiharas Nationalismus bewusst im Wahlkampf zu thematisieren, der gerade in Asien für Besorgnis sorgt.
Nun bleibt abzuwarten, wie die Tokioter Bürger entscheiden werden. 40% der Wähler sind bisher noch unentschieden, wie die Asahi berichtet.
Global Voice Online hat im Artikel
India: New Year Celebrations verschiedene Blogs und *casts zusammengetragen, die sich mit dem Neujahr in Indien beschäftigen, welches an verschiedenen Tagen im Jahr statt findet, je nachdem in welcher Gegend von Indien man sich aufhält.
Gerade gefunden auf dem Enset-Blog. Ein Artikel von Fikru Helebo aus Äthiopien, der uns über die sehr unterschiedliche Namensgebung in seinem Land ausklärt, und auch etwas darüber, welche Konflikte diese Unterschiede hervorrufen.
Enset: Ethiopian Naming System