D&D4 rückt näher und da es bei Erfolg in meinen beiden Runden eine Weile lang gespielt werden wird, habe ich mich daran gegeben den Ausschnitt einer Fantasywelt auszuarbeiten. Alles dreht sich um die Ewige Stadt, die zentrale Metropole der Welt, in der alle Rassen und Völker einkehren und die seit Äonen aus ihren eigenen Ruinen immer wieder aufgebaut wurde. Die Ruinen der Stadt reichen hinab bis in die tiefsten Ebenen der Urzeit und bilden ihre eigene mythische Biosphäre.
Für den Anfang habe ich einfach einmal erst einmal die Stadtviertel der Ewigen Stadt (Goldberg, Rotes Viertel, Slums etc.)und eine Vielzahl von Regionen im Untergrund (Schmugglertunnels, Koboldhöhlen, Wurzeln von Yggdrassil etc.) definiert. Anschließen habe ich das ganze in GraphWiz miteinander verbunden.
Ja, neulich habe ich noch über den D&D4-Würgegriff gejammert, jetzt liegt das neue PHB neben mir.
Schizophren? Mitnichten. D&D4 ist ein solides Rollenspiel mit Brettspielelementen und in dieser Hinsicht nicht nur ausgefeilter, sondern vor allem auch ehrlicher als ähnliche Machwerke.
Nicht desto trotz sorgt die neue Version dafür, dass die Internetcommunity am Rad dreht. Und das vor allem im negativen Sinn. Weder ist D&D4 der wieder gefundene Heilige Gral des Rollenspiels, noch ist es Teufelswerk. Es ist einfach nur ein Spiel, wenn auch ein Spiel, dem man anmerkt, dass dahinter eine Menge R&D steckt.
Doch irgendwie scheint jede Edition von D&D (oder ähnlicher major release, wie die nWoD) ein Funke zu sein, der die Idiotie in der Szene explodieren lässt. Das Sortiment reicht von den üblichen Verschwörungstheorien über Kapitalismushetze und endet irgendwo in den übel riechenden Abgründen der Korinthenkacker.
D&D wird der Untergang der Szene sein — wieder mal.
Irgendwie habe ich in der deutschen Rollenspiel-Blogszene bisher noch nichts von The Unforgotten Reals gelesen. Lese ich vielleicht einfach die falschen Blogs?
Nun ja, Unforgotten Realms ist eine Internet-Zeichentrickserie, die jetzt bei The Escapist läuft. Warum geht es? Klar, Rollenspiel. Im Mittelpunkt stehen Mike und Rob. Mike ist ein versierter Rollenspieler, während sein Freund Rob, nur mitspielt weil er grad nichts besseres zu tun hat. Jede der bisher drei Folgen ist absurd, albern, zum kaputt lachen — also kurz, wie aus dem echten Leben gegriffen.
Hier der Trailer:
Wer Unforgotten Realms noch nicht kennt, sollte jetzt anfangen zu gucken. Jeden Donnerstag soll eine weitere Folge erscheinen.
Eine kleine Warnung am Rande, aufgrund der beliebigen Kombinierbarkeit der Inhalte der Listen, können die Resultate zwischen humorvoll, grotesk, fragwürdig und gut verwertbar liegen. Es gilt daher dieselbe Regel wie für alle Zufallsgeneratoren: Im Zweifel nochmal laufen lassen.
Random RPG ist ein Projekt im Entstehen. Nein, es geht nicht darum zufällig Rollenspiele zu entwickeln, sondern um elektronische Zufallsgeneratoren für’s Rollenspiel. Etwas inspirierend war dabei Skyrocks RARA mit seinen Zufalltabellen.
The Roo ist ein surreales Rollenspiel um Antihelden, die nach und nach den Halt in der Realität verlieren. Es geht um Paranoia, Halluzinationen und Terror. Rollenspiel grotesque um den Wahnsinn, der jeden von uns treffen kann.