In den letzten Wochen hört man immer und immer wieder Lobeshymnen auf “Old School” Rollenspiel. Was mich dabei allerdings enorm stört, ist diese ewige Propaganda und Rollenspiel-TRVEness.
Da liegt der Hype um die Forge mit dem Ende dieser endlich hinter uns, da kriecht bereits die nächste Generation von Über-Rollenspielern aus den Löchern und reiht sich in eine lange Tradition hinter DSA-Realos, Vampir-Stimmungsnazis und Forge-Theoristen ein.
Vielleicht meinen sie es nicht einmal böse, aber ich kann einfach keinen weiteren Meta-Blogeintrag über diese so genannte Old School mehr ertragen.
Niemand braucht den x-ten Verweis auf Finch.
Mich erinnert das ganze GeFinche an das Gebrabbel alter Leute, dass doch früher alles besser war. Die Frauen waren schöner, die Männer härter und die Dungeons gefährlicher — nicht so wie heute, wo alles viel zu… viel zu… ja, was denn… zu modern ist?
Das kennt man aus anderen Hobbies, wie Metal, wo immer die Musik am TRVEsten ist, die der betreffende mit 14 gehört hat.
Nicht dass ich es den Leuten nicht gönnen würde. Ich habe ja auch gerne meinen Spaß, auf meine Art, aber muss man denn damit so hausieren gehen? Wenn es wenigstens Content wäre, dann könnte man ja noch drüber hinweg sehen und sicherlich sogar etwas für sich selbst mitnehmen. Aber dieses GeFinche, diese Old-School-Definiererei, die bringt doch keinem was.






















