Wie mir heute aufgefallen ist, lässt sich Legend of the Five Rings ohne großen Schmerz in ein Space-Opera-Mecha-Rollenspiel umwandeln.
- Die Clans sind sehr ähnlich den feudalen Strukturen, die wir aus diversen Space-Opera-Settings kennen. Eigentlich müssen wir nur die Reiche aus Rokugan in den Weltenraum projezieren.
- Der Fokus auf die Krieger unterstützt sehr nett Military SciFi. Der ausgearbeitete kulturelle Hintergrund macht es sicherlich möglich, politische Intrigen besser auszuspielen, als bei BattleTech.
- Die einzelnen Schulen lassen sehr schnell zu Mechas umwandeln. Die beschriebenen Stärken der Schulen werden als Attributsmodifikatoren verwendet. Die Techniken als Spezialfähigkeiten der einzelnen Mecha-Modelle.
- Monster lassen sich ebenfalls ohne Probleme als Mecha interpretieren. Outlander, die einen Konvoi der SCs mit ihren Goblin-Mecha angreifen, klingt doch gut.
Allerdings gibt es auch einige Dinge, für die ich bisher noch keinen Zweck gefunden habe:
- Shugenja, Mönche — keine Ahnung, was für eine Rolle sie im Weltraum spielen sollten.
- Taint — könnte natürlich immer noch die Piloten befallen, aber scheint es mir etwas unpassend für den SciFi-Ansatz, wenn es Regionen gibt, in denen man automatisch Taint bekommt























Shugenja: Psioniker (zumal Psionik in den meißten Space-Opera-Geschichten ja ohnehin einen quasi-mystischen Charakter hat).
Taint: Comic-Radioaktivität/Weltraumstrahlen, also die Sorte welche nicht langsam tötet, sondern in etwas nicht-menschliches verwandelt (analog zum Warp in W40K).
Comment by alexandro — Monday, 21. December 2009 @ 16:18
Die Gedanken gefallen mir, wie willst Du das mit den Erfahrungspunkten und den Schulen regeln?
Comment by Joerg.D — Monday, 21. December 2009 @ 19:57
@Jörg
Da bin ich mir noch nicht sicher. Vermutlich so, dass man sich alle 25 Insight einfach einen Rang für eine Schule aussucht.
Comment by Sven — Tuesday, 22. December 2009 @ 3:58